An Ostern bin ich, begleitet von Tanja, nach Schwenningen auf die Messe, Fertighäuser ansehen. Blöde Idee an Ostern. Aber es hiess ja Sonn und Feiertags …
Es waren dann auch ein paar Verkäufer da und wir hatten ein paar nette Gespräche. Man kann die Namen nennen, die Ihre Leute geschickt hatten. Es waren OKAL und Held.
OKAL bekanntermassen ein grosser, der in ganz Deutschland unterwegs ist (und auch ein Haus im Neubaugebiet aufgestellt hat, aber nicht meins!). OKAL ist nach der Besichtigung von zwei Bauten im Richtfestzustand dann rausgeflogen. Die Art der Installation von Strom (Telefonklemme auf Holzbalken, Leerrohr = Fremdwort) und die Ausführung der Arbeiten an Boden, Fussleiste und Türen waren in den gesehenen Bauten so schlecht gemacht, dass es wie eine Beleidigung war. Die Türen waren dreimal abgesägt und immernoch zu kurz und von eine Acrylfuge an der Fussleiste hatten die entweder noch nie was gehört, oder das Fehlen war der sichtbare Preis den man zahlen mussten, wenn man günstig bauen will.
Ganz anders Held. Nach der Besichtigung der Werkshalle in Löffingen war ich echt begeistert. Toller Vertrieb, tolles Baukonzept. Wäre sicher ein super Projekt geworden. Schlussendlich war mein Budget einfach zu klein. Da konnte man rechnen, wie man will.
Später haben wir noch Rentsch angeschaut. Auch die waren gut. Handwerklich ansprechend. Alles gut.
Einen klassischen Bauer, also Stein auf Stein, haben wir noch angesehen. Mussten wir ansehen. Erstens für’s Gefühl, wie da ein Projekt läuft und was es kostet. Zweitens kommt er aus Bonndorf (Wellendingen) und damit würde das Geld auch hier bleiben. Bei den Arbeitern und bei den lokalen Handwerkern. Wie bestellt hatten Johannes Scharf und Norbert Kromer dann auch das beste Gesamtkonzept. Guter Schnitt, Beratung zur Positionierung auf dem Grundstück. Das Grundstück war inzwischen ein anderes geworden, als zunächst geplant. Bauleitung aus dem eigenen Haus. Sinnvolle Ausstattung in allen Bereichen. Doppelgarage, Bodenplatte. Alles aus einer Hand.
Vor allem waren sie die ersten, die mir sagten, dass das was ich mir vorstelle, so auf dem Grundstück schlecht zu realisieren ist bzw. mit Nachteilen verbunden wäre. Da haben die anderen gar nichts zu gesagt. Die waren vor allem an einer Unterschrift interessiert und hätten dann vermutlich den Bauleiter oder Architekten geschickt, der dann mit der Wahrheit rausgerückt wäre. Dann allerdings hätte ich schon am Haken gehangen.
Am 26.10.2018 habe ich dann den Bauvertrag unterschrieben.