Abheizen. Langsam geht die Temperatur runter. Drinnen. Dafür geht sie draussen unerträglich hoch.

Abheizen. Langsam geht die Temperatur runter. Drinnen. Dafür geht sie draussen unerträglich hoch.

Ah wunderbar. Der Zähler hat die nächste Zahl gefunden.
Wenn man zum Lüften in den oberen Stock geht stockt einem der Atem. Sauna und die Brille beschlägt.

Irgendwie ist der Zähler hänge geblieben. Er zeigt heute immer noch Tag 7 von 11 ???

Beim zweiten Hinsehen fällt auf, dass da nicht wie an den anderen Tagen x von 24 Stunden steht, sondern von 48 Stunden. Ah, der Tag sieben hat 48 Stunden. Na denn.
Beim Öffnen und Schliessen der Fenster fällt auf, dass wir uns alle nochmal ansehen müssen. Schliessen tun alle. Die einen Gut, so wir erwartet. Die anderen mit etwas mehr Kraft und hakelig. Da müssen noch ein paar Schrauben in eine andere Stellung gebracht werden.
Die Heizung zeigt 37 Grad, aber die Handwerker lassen sich davon nicht abhalten weiterzumachen. Nein nicht bei den Nachbarn auf dem Dach – ok. bei denen geht’s auch weiter – ne bei uns drinnen.
Die Gipser rücken wieder an.

Der Raum unter der Treppe wurde einem Finishing unterzogen 🙂

Die Fensterbänke wurden von unten zugemacht.

Jetzt schau sich das einer an. In Nullkommanichts steht ein ganzes Haus. Ich denke, dass sie noch zwei Wochen dran sind, bis alles fertig ist. Danach will der Bauherr innen noch Eigenleistung bringen und Mitte August einziehen. Na dann aber los …

Auf den anderen Grundstücken sind Aktivitäten bemerkbar. Anfangs war es eher ruhig. Da kam mal ein Schild „wir bauen einen Glatthaar Keller“ oder Bien Zenker Traumhaus. Dann war erstmal Ruhe. Die ist nun vorbei. Richtung Norden entsteht ein Danwood Haus. Erdgeschoss ruckzuck fertig.

Angefangen mit 20 Grad (gemessen am Rücklauf) steigt die Temperatur jeden Tag um 4 Grad und geht dann wieder langsam zurück. Ab dem 11 Tag bleiben dann konstant 20 Grad im Boden. Damit soll bis zum Einzug alles an Restfeuchte und was durch die Handwerker wieder rein kommt endgültig verdampft werden.
Ab Samstag heisst es nun morgens und abends jeweils 15 Minuten lüften und ansonsten die Fenster dicht halten.

Danach kommt der Fliesenleger.
Seit heute ist das Haus selbständig lebensfähig. Alle Anschlüsse sind vorhanden. Einzig das Kabel zur Welt der Kommunikation fehlt noch. Aber wer will schon die kranken Posts auf Facebook und Co sehen, wenn man auf der Terrasse sitzen und die neueste Ausgabe der Tour lesen kann.
Beim Vorfahren fällt auf, der Baustromkasten ist endlich ab.
In der Garage kann der Staubsauger für’s Auto angeschlossen werden. Endlich wieder eine Beschäftigung für den Samstag 😉

Alles aufheben, wer weiss, vielleicht kann man es nochmal brauchen.

Einmal rumdrehen … tataaaa

Ich liebe es …


Überall im Haus sind die Dosen freigemacht. Jetzt kann verdrahtet werden.



Nach der Radtour. Das musste einfach sein.
Zum ersten Mal habe ich probiert, ob das Auto auch in die Garage passt.
Sieht so aus. Vorne war noch viel Platz. Naja und den Fahrradträger hab ich auch nicht immer dran.
Es wird, Leute, es wird.

Heute kamen die Fensterbänke. Dabei habe ich gesehen, dass die Jalousien im Erdgeschoss auch montiert sind. Da sie noch keinen Strom haben, haben sie auch noch keine Funktion.
Apropos Strom. Der Verteilerkasten ist da. Man darf also davon ausgehen, das da Montag was geht.

