Stolz dürfen wir sein. Eine schöne Küche. Toll aufgebaut.


Stolz dürfen wir sein. Eine schöne Küche. Toll aufgebaut.




Bevor Rolf mit seinen Mannen anfängt zu verputzen, müssen wir uns für eine Farbe entscheiden. Das haben viele andere in der Siedlung auch schon getan. Für meinen Geschmack mit recht unterschiedlichem Erfolg.
Von Aprikot über Petrol, Rosa, Mint und anderen schrägen Abweichungen jenseits der sechsteiligen Farbskala für Männer, findet man hier alles. Da wünscht man sich manchmal eine dunkle Brille oder die gute alte Bauordnung zurück.

In einem andere Teil sind dann, sehr langweilig, alle Häuser weiss, Dach anthrazit und die Fenster auch. Da fällt mir immer Asterix bei den Briten ein. „Zum Glück haben wir eine Hausnummer. Ein Beschreibung das Hauses hätte unter Umständen nicht ausgereicht.“
Nun gut. Genug der Witze. Wir haben uns für einen Farbton aus dem Bereich Gelb entschieden. Und das eigentlich schon vor längerer Zeit. Nämlich da, wo wir die Farbe der Dachziegel und die Farbe vom Gesimse bestimmen mussten.

So soll’s mal werden. Damit wir auch im long cold winter etwas Sonniges haben. Bonndorf liegt zwar bekanntlich in der Sonnenschale. Es schadet aber nicht für die trüben Tage etwas nachzuholen. Und mit der Beschreibung „das gelbe Haus“ seid ihr nach aktuellem Stand auch in Lage uns ohne Probleme zu finden 🙂


Ok Gerüst steht, Silo ist, Wetter passt. Es kann losgehen. Schwerarbeit mit Option auf lange und / oder wahlweise lahme Arme.

Hier wird erstmal dick aufgetragen. Danach glatt gezogen.

Wenn alles gut geht, sieht’s dann so aus. Und ganz wichtig, die Folie kann wieder runter und das Fenster geöffnet werden. Die Entlüftung des Klos nach innen … ok kann sich jeder selber vorstellen.

Vor dem haus ein grosser Silo. Bei der Firma sind wir ein paar Tage vorher noch mit dem Rad vorbeigefahren. Zwischen Niederrimsingen und Merdingen.
In dem Silo ist ein Pulver, das am Auslass mit Wasser gemischt und sodann auf die Wand gespritzt wird. Ohne dass das Ganze anziehen muss. So wie man das vom Beton oder Mörtel gewohnt ist. Tolle Sache.


Gestern angerufen, heute gekommen. Ich weiss gar nicht was schlimmer war, kein Internet, oder keine Küche 😀
Beides hat nun ein Ende.


Ruck zuck ausgeladen.

Der Chef selber ist auch da. Aber wohl nur zum Müll raustragen zu gebrauchen (sorry Alex) 😀

Eine Stunde später kann man schon richtig was sehen.
Heute haben sich gleich mehrere Handwerker angesagt. Sie erledigen Kleinigkeiten, bessern aus, bringen die langersehnte Duschkabine im Erdgeschoss und fangen an zu verputzen.

Am wichtigsten war jedoch der Anschluss an das Internet. So ganz ohne Telefon und Datenanschluss wird es manchmal mühsam. Vor allem, wenn am Handy das Highspeed Datenvolumen verbraucht ist.

Die Verkabelung ist grad noch etwas Italienisch. Sobald die Patchkabel da sind, ändere ich das noch. Also Donnerstag 🙂

Bei dem Ergebnis kann ich die temporäre Unordnung verschmerzen.


Wenn wir abends Richtung Westen schauen, erleben wir manches überwältigende Schauspiel.
