Garten

Heute hat Norbert Kromer mit einem Bagger den Garten noch etwas in Form gebracht und Vorbereitungen für die Zisterne getroffen. „Bevor der grosse Regen kommt“ meinte er.

Marcel und ich haben die Situation genutzt, mit einer Bierbank im Garten Probe zu sitzen. In der Sonne. Ich freue mich darauf, wieder im eigenen Garten sitzen zu können. Tür auf, raus. Super.

Am Dienstag kommen die Fenster. Und eine Bautür.

Der Kran ist weg

Was fällt an dem Bild auf? Ich konnte das erste mal vor dem Haus parken. Ein ganz neues und tolles Gefühl.

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Zuvor wurden grösser Mengen Beton und Stahl umgeformt, verladen oder zusammengeklappt.

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Elektrik und Wasserinstallation sind fertig

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Hauptsache, sie behalten den Durchblick. Das ist ein Deckenauslass. Also ich kenn den mit drei Kabeln für eine Lampe. Aber mit knapp 20. Der Elektriker meinte, dass in der Dose auch verdrahtet würde. Ah. Dann man zu.

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Fehlen nur noch die Waschbecken

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Küche. Auch so ein Plan, der plötzlich ganz schnell fertig sein musste.

Innen werden jetzt noch ein paar Kleinigkeiten fertig gemacht und als nächster grosser Schritt kommen in der nächsten Woche die Fenster

Ein Kindertraum – Bagger fahren

Nicht für mich, aber für Basti. Er macht das gerne und saugut.
Anfangs hab ich noch nicht so richtig gesehen, was es werden soll.

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und immer wieder die Höhe messen. Das Messgerät hier im Vordergrund hat die gleiche Höhe wie das kleine Kästchen neben der Baggerschaufel

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aha, die Fundamentstreifen sind ausgehoben. Naja, jedenfalls dachte ich das. Es ist die Sauberkeitsschicht. Im Bauwissen habe ich dazu gefunden:
Das ist eine Betonschicht, die auf der Baugrubensohle ausgebracht wird, damit eine ebene, trockene und saubere Arbeitsschicht entsteht.

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Kranplatz angeschüttet und verdichtet. Feierabend

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Es ist schon gut zu erkennen, was es mal wird 🤣
Zwischen Hügel im Hintergrund und Kranplatz vorne kommt das Haus. Links vorne im Vordergrund die Garage mit Ausfahrt auf den Kranplatz

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Wasser, Abwasser (natürlich getrennt in Regenwasser vom Dach und Abfluß aus Klo und Dusche), Strom, Telefon und Glasfaser fürs Internet. Alles schon da.

Warten Teil 1

Nach dem Abschluss des Kaufvertrags hiess es auf den Baubeginn warten … und die Finanzierung unter Dach und Fach bringen.
Bemustern, ja hätte man können, ja „Das hat noch Zeit“ – Gut, Ihr seid die Profis. Es sollte sich noch rausstellen, dass im weiteren Verlauf zeitliche Flexibilität und kurzfristige Entschlussfreude gefragt sind. Wer bei Handwerkern nur „keine Zeit“ und Termine im nächsten Jahrhundert kennt, muss sich beim Bauen umstellen. Da wird man vor ihnen hergetrieben.
Mittags um 13 Uhr ein Anruf „Du solltest dich noch mit Günther wegen der Elektrik abstimmen. Am besten heute“ Ah, also Stift hinlegen, den Nachmittag umplanen, Termine und Besprechungen  verlegen in der Hoffnung, dass am Ersatztermin nicht noch so ein Anruf kommt.

Wie bekommt man einen Überblick

An Ostern bin ich, begleitet von Tanja, nach Schwenningen auf die Messe, Fertighäuser ansehen. Blöde Idee an Ostern. Aber es hiess ja Sonn und Feiertags …
Es waren dann auch ein paar Verkäufer da und wir hatten ein paar nette Gespräche. Man kann die Namen nennen, die Ihre Leute geschickt hatten. Es waren OKAL und Held.

OKAL bekanntermassen ein grosser, der in ganz Deutschland  unterwegs ist (und auch ein Haus im Neubaugebiet aufgestellt hat, aber nicht meins!). OKAL ist nach der Besichtigung von zwei Bauten im Richtfestzustand dann rausgeflogen. Die Art der Installation von Strom (Telefonklemme auf Holzbalken, Leerrohr = Fremdwort) und die Ausführung der Arbeiten an Boden, Fussleiste und Türen waren in den gesehenen Bauten so schlecht gemacht, dass es wie eine Beleidigung war. Die Türen waren dreimal abgesägt und immernoch zu kurz und von eine Acrylfuge an der Fussleiste hatten die entweder noch nie was gehört, oder das Fehlen war der sichtbare Preis den man zahlen mussten, wenn man günstig bauen will.

Ganz anders Held. Nach der Besichtigung der Werkshalle in Löffingen war ich echt begeistert. Toller Vertrieb, tolles Baukonzept. Wäre sicher ein super Projekt geworden. Schlussendlich war mein Budget einfach zu klein. Da konnte man rechnen, wie man will.

Später haben wir noch Rentsch angeschaut. Auch die waren gut. Handwerklich ansprechend. Alles gut.

Einen klassischen Bauer, also Stein auf Stein, haben wir noch angesehen. Mussten wir ansehen. Erstens für’s Gefühl, wie da ein Projekt läuft und was es kostet. Zweitens kommt er aus Bonndorf (Wellendingen) und damit würde das Geld auch hier bleiben. Bei den Arbeitern und bei den lokalen Handwerkern. Wie bestellt hatten Johannes Scharf und Norbert Kromer dann auch das beste Gesamtkonzept. Guter Schnitt, Beratung zur Positionierung auf dem Grundstück. Das Grundstück war inzwischen ein anderes geworden, als zunächst geplant. Bauleitung aus dem eigenen Haus. Sinnvolle Ausstattung in allen Bereichen. Doppelgarage, Bodenplatte. Alles aus einer Hand.
Vor allem waren sie die ersten, die mir sagten, dass das was ich mir vorstelle, so auf dem Grundstück schlecht zu realisieren ist bzw. mit Nachteilen verbunden wäre. Da haben die anderen gar nichts zu gesagt. Die waren vor allem an einer Unterschrift interessiert und hätten dann vermutlich den Bauleiter oder Architekten geschickt, der dann mit der Wahrheit rausgerückt wäre. Dann allerdings hätte ich schon am Haken gehangen.
Am 26.10.2018  habe ich dann den Bauvertrag unterschrieben.

Grundstückskauf

Der 28. September 2018 war ein spannender Tag. Für Vormittags war die Übergabe des Hauses AHS13 geplant und um 14 Uhr hatte ich in Waldshut einen Notartermin zum Erwerb des Flurstücks 3390. Heute gibt es auch eine Adresse dazu

Haselnussweg 4

Nach der Gemeinderatssitzung war ein klitzekleines bisschen traurig. Fliederweg hätte mir besser gefallen.

Das es an dem Tag dann nicht so kam, lag daran, dass wir schon am Mittwoch mit allem fertig waren und das Haus zwei Tage früher seinen neuen Besitzern übergeben haben.
Bleiben wird davon, dass mir die Farbgebung noch immer gefällt und sich am neuen Haus weiderfindet.

Das Grundstück ist 595 m² gross
Ca. 22 breit und 27 Meter tief
Der Preis war mit 110 €/qm human (klar, billiger ist immer besser)

Das beste ist allerdings, dass die Südseite an ein Naturschutzgebiet angrenzt. Ein absolutes Plus für die Schokoladenseite 🙂